Keilerjagd in der Türkei

Auf alte Uriane am Schwarzen Meer

Mit unseren Partner Hüseyn Öksüz, der die Organisation der Jagd in der Umgebung der Königstadt Amasya durchführt, untersteht ein Gebiet von ca. 100.000 ha, in denen 50 Dörfer liegen. Mit den einheimischen Jägern hat er ein sehr gutes Verhältnis und steht ständig im Kontakt mit Ihnen. Da es in der Türkei kein privates Jagdgebiet gibt und alle Gebiete Staatsland sind, werden sie an autorisierte Outfitter übertragen, darum ist es besonders wichtig einen zuverlässigen Partner vor Ort zu haben. Hüseyn betreibt in Amasya ein Waffengeschäft und hat dadurch einen guten Draht zu der örtlichen Bevölkerung. Die einheimischen Jäger sind mit Flinten ausgestattet, das Schwarzwild wird hauptsächlich in den Feldern bejagd, oder besser gesagt, verjagd, damit der Wildschaden (der nicht ersetzt wird) in Grenzen gehalten wird. In der Flussniederung ist der Boden sehr fruchtbar und es wird von der Zuckerrübe bis zum Weizen alles angebaut, des weiteren gibt es große Plantagen mit Kirschen, Äpfeln, Melonen.

Das Einstandsgebiet des Schwarzwildes befindet sich in den Bergen, die eine Höhe von ca. 800 mtr. haben. Sie sind mit Eichen, Pinien und mit Stockausschlag der Eiche bestanden. Diese Gebiete sind im Besitz des türkischen Staates und unterstehen dem Jagdschutz. Bei den Jagden ist immer ein Jagdförster dabei, der den Ablauf der Jagd verfolgt und den Geländewagen zur Verfügung stellt. Das Schwarzwild findet dort hervorragende Bedingungen vor, Eichendickungen und Ruhe in den Bergen und hervorragend Feldfrüchte im Tal. Die Bestände des Schwarzwildes sind nicht so hoch wie teilweise in Deutschland, aber die Keiler haben die Möglichkeit alt zu werden, da der Jagddruck nicht gegeben ist. Die Möglichkeit starke Keiler zu relativ günstigen Bedingungen bei Waffenlängen bis 29 cm und einem Wildbretgewicht bis zu 250 kg zur Strecke zu bringen, ist in der Türkei sehr hoch.

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  • Reiseziel: Türkei
  • Preis: auf Anfrage EUR
  • Reisezeitraum: 01. Mai bis 01. Oktober